Seid gegrüsst, werte Besucher von LaMos Weblog!

Mein Name ist Ellynga Fenfuddel aus der Familie Fenfuddel aus der Stadt Berkan im Menschenreich.

Ich bin ein Vollblut-Gnom auf der Suche nach Abenteuern in unserer (wohl eher nicht eurer) Welt.

Zurzeit ziehe ich mit einer recht merkwürdigen Gruppe durch die Lande der Insel Gorgotta, einer der Inseln der Arantia-Gruppe nordwestlich von meinem Heimatkontinent.Wir versuchen zu einem Kloster auf den Bergen zu gelangen, von dem noch kein Abenteurer zurück gekehrt ist...

Ihr werdet Euch fragen weshalb ich meine "Reisegruppe" als merkwürdig bezeichne...nun ja!Als Gnom in Begleitschaft von einer elfischen Hexenmeisterin namens Lionara, einer gottesergebenen Paladine namens Sina Zè Gana (die allerdings nicht zu verachtende....hat!), einem meiner Meinung nach total gestörten Waldelfen-Barbaren namens Naromir und einem Zwerg namens Galdurian, mit dem ich mich vortrefflich verstehe, da sind Ärgernisse vorrauszusehen!Vor allem wenn Sina mich ständig von meinem Handwerk, dem Taschendiebstahl abhält und mich am liebsten zu Heironeus, ihrer Gottheit, bekehren würde.Ihrer Hilfsbereitschaft haben wir es ein Stück weit auch zu verdanken, dass wir nun in einer Höhle voller verkohlter Leichen stehen und nicht wissen, was nach einer Riesenkrake und Piraten auf See (die allerdings dank Lionaras Feuerball recht schnell baden gingen) und einer feuerspeienden Hydra mit 12 Köpfen noch alles an Unannehmlichkeiten auf uns zu kommt.

Wir alle sind wenige Tage zuvor in den königlichen Geheimbund der "Sterne des Mondes" aufgenommen worden und haben Ausrüstung für diese Mission erhalten.Und nun stehen wir hier...

Ich erinnere mich gerne zurück an den Tag, als ich auf die Gruppe traf.Ich hatte den Tag mit kleineren Diebstählen verbracht und kehrte in das Gasthaus "Zum roten Eber" in der Stadt, in der ich gerade war, zurück, als ich ein paar merkwürdige Gestalten am Thresen sitzen sah.Es waren Lioanra, Sina und Galdurian.Galdurian hatte ein wertvoll anmutendes Kästchen an seinem Gepäck, das ich mit meinen flinken Fingern mühelos stehlen konnte.In dem Kästchen waren tatsächlich wertvolle Edelsteine, die ich bei einem Händler zu Gold machte.

Natürlich blieb der Diebstahl des Kästchens nicht unbemerkt, als ich am Abend in das Wirtshaus zurückkehrte, wurde ich fast augenblicklich vom Paladin zur Rede gestellt...oder besser geworfen.Sina wurde leicht handgreiflich, doch ich beharrte auf meiner Aussage, nichts mit dem Diebstahl zu tun zu haben.Doch ich hatte die Rechnung ohne den Paladin gemacht und seine Fähigkeiten und seinen Gerechtigkeitswahn weit unterschätzt.Sie legte den Bann der Wahrheit auf mich, sodass ich selbst wenn ich wollte nicht mehr lügen konnte.Geschickte redete ich mich um ein Geständnis herum, doch Sina packte mich schließlich nur und wollte mich sofort vor Gericht stellen.Gerichte sind mir sehr zuwider, lasst euch das gesagt sein.Und so gestand ich schließlich doch und gab das erbeutete Gold an die Gruppe zurück, der alsbald auffiel, dass sie an mir auch ihren Nutzen haben können.

Auf Naromir stießen wir schließlich als wir, wieder im Wirtshaus zurück, beim Abendessen saßen.Galdurian und er beäugten sich lange Zeit mit unguten Minen, und es war allen klar, dass es mal wieder an der Zeit war, dass zwei starke Männer ihre Kräfte auf die Probe stellen.Nach schier endlosen Debatten schickte der Wirt sie schließlich auf die Straße, um ihren Faustkampf dort auszutragen, was sie sogleich taten.Der kindliche Naromir hielt sich wacker, doch schließlich wurde auf unentschieden plädiert.Seit diesem Abend warte ich sehnsüchtig auf den Tag, an dem die beiden ihr Machtspiel fortsetzen und der Zwerg hoffentlich diesen abweisenden, eingebildeten Elf besiegt!Ich werde meinen Einsatz auf jeden Fall auf Galdurian setzen.

Aus mir unerfindlichen Gründen wurde schließlich auch Naromir in die Gruppe aufgenommen...nun gut, er ist schon sehr stark und ohne ihn hätten wir bei den Eisriesen sicher größere Verluste hinnehmen müssen.Doch ich bin überzeugt, dass unsere Gruppe auch ohne den Waldschrat auskommen würde.Ich bin ja allgemein recht gutmütig, doch mit seiner ständigen Suche nach der Extraportion Fleisch oder Zucker und seinem täglichen Training geht er mir sehr auf die Nerven.Außerdem glaubt er, dass er aufgrund seiner Körpergröße über mir stehen würde.Also wirklich, ich messe vielleicht nur 100cm, doch weiß ich mit meiner Kleinheit umzugehen, die meiner Meinung nach mehr Vorteile bringt als Nachteile.Es hilft alles nichts, ich bin und bleibe mit ihm auf Reisen.Man kann sich aus dem Weg gehen, ich halte mich immer an den Zwerg, der sowieso auf Elfen nicht gut zu sprechen ist.

Hier in der Höhle fühle ich mich seit langer Zeit mal wieder richtig heimisch und gegenüber dem Elf habe ich hier die Vorteile auf meiner Seite.Im Gegensatz zu ihm kann ich zum Beispiel im Dunkeln sehen...zumindest besser als er.Und es freut mich zu sehen, wie ungern der Elf eine Höhle betritt...man könnte meinen er habe Angst....er hat Angst, ich bin mir sicher.So wie der Zwerg das Schiff fürchtete, mit dem wir hierher kamen, so fürchtet Naromir die Höhlen.Ich hingegen freue mich, noch tiefer in sie vorzustoßen.

Alsbald werde ich euch weitere Informationen zu mir und meiner Gruppe von Abenteurern liefern.Ich muss an dieser Stelle allerdings zunächst in eine andere Welt abgeben...zu Illa nach Salzhort, wo die Nebel der großen Schlacht sich noch nicht gelegt haben...